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Brexit EU kritisiert britischen Vorschlag zur irischen Grenze

In knapp zehn Monaten will Großbritannien die EU verlassen. Was mit der irischen Grenze passieren soll, ist jedoch noch immer hoch umstritten.

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Dem EU-Chefunterhändler bei den Brexitgesprächen reicht die britische Idee zur irischen Grenze nicht. Quelle: AP

Brüssel Der EU-Chefunterhändler bei den Brexitgesprächen hat den Vorschlag Großbritanniens zur Grenze zwischen Irland und Nordirland kritisiert. Die Idee der Londoner Regierung, die künftige EU-Außengrenze für Güter und Dienstleistungen offen zu halten, sei unklar, monierte Michel Barnier am Freitag. Sie werfe mehr Fragen auf, als sie beantworte.

Derzeit ist die Grenze zwischen der Republik Irland und der britischen Region Nordirland praktisch unsichtbar, weil beide Staaten EU-Mitglieder sind. Die Regelung ist eine der Säulen des Karfreitagsabkommens, das 1998 den blutigen Bürgerkrieg protestantischer und katholischer Extremisten in Nordirland beendete. Wenn Großbritannien nicht mehr zur EU gehört, müssen neue Regeln gefunden werden.

Barnier sagte, es sei Zeit für Entscheidungen. „Die Zeit wird knapp. In weniger als zehn Monaten wird Großbritannien die EU verlassen, wie es das gewünscht hat“, sagte er. Ein Abkommen muss bereits im Oktober stehen, damit es von den Parlamenten rechtzeitig ratifiziert werden kann.

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