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Brexit EU-Unterhändler Barnier sichert Iren Unterstützung zu

Der Brexit-Chefunterhändler der EU teilt die Sorge der Iren. Die EU werde darum kämpfen, dass es wegen des Brexits nicht wieder harte Grenze zu Nordirland geben werde. Der Grenzstatus birgt allerdings Konfliktstoff.

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Der Brexit-Chefunterhändler ist gerade zu Besuch in Irland. Quelle: Reuters

London Der Brexit-Chefunterhändler der EU teilt die Sorge der Iren vor den unmittelbaren Folgen des britischen Ausscheidens auf die Insel. Die Europäische Union werde darum kämpfen, sicherzustellen, dass es nach dem Brexit nicht wieder eine harte Grenze zu Nordirland geben werde, sagte Michel Barnier am Donnerstag vor beiden Häusern des Parlaments in Dublin. Doch könnte es kompliziert sein, auf Grenzkontrollen zu verzichten, denn Zollkontrollen gehörten zum Grenzmanagement der EU dazu.

„Sie schützen den Binnenmarkt. Sie schützen unsere Nahrungsmittelsicherheit und unsere Standards“, sagte Barnier. Irland ist der einzige EU-Staat mit einer Landgrenze zu Großbritannien. Der Brexit habe einen Preis – „auch für uns, die 27“ verbleibenden Mitgliedstaaten, führte Barnier weiter aus.

Der Grenzstatus zähle zu den ersten Themen, die in den Brexit-Gesprächen behandelt werden müssten. „Ich werde mit Ihnen arbeiten, um eine harte Grenze zu vermeiden“, erklärte der Brexit-Chefunterhändler. „Das Interesse Irlands wird das Interesse der Union sein.“

Während seines zweitägigen Besuchs in Irland will Barnier auch die Grenzregion besuchen. Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sollen nach der britischen Parlamentswahl vom 8. Juni beginnen.

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