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Brexit-Folgen EU-Kommission: Der Brexit wird sich schlechter auf Großbritannien auswirken

Seit Beginn des Jahres ist Großbritannien kein gleichberechtigter Teil des Binnenmarktes der EU mehr. Das BIP des Landes wird wohl in der Folge deutlich geringer ausfallen.

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Laut EU-Kommission wird das Bruttoinlandsprodukt von Großbritannien bis Ende kommenden Jahres wohl um 2,25 Prozent geringer ausfallen. Quelle: dpa

Der Brexit wird sich nach EU-Angaben wirtschaftlich deutlich schlechter auf Großbritannien als auf die Staatenunion auswirken. Die Europäische Union werde wegen des Ausscheidens von Großbritannien aus der Gemeinschaft bis Ende kommenden Jahres mit einem Minus von 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukt (BIP) rechnen müssen, teilte die EU-Kommission am Donnerstag mit.

Im Vereinigten Königreich werde dagegen in diesem Zeitraum das BIP um 2,25 Prozent geringer ausfallen. Großbritannien ist zwar im Januar 2020 formal aus der EU ausgeschieden, aber erst seit diesem Jahr ist es nicht mehr gleichberechtigter Bestandteil des Binnenmarktes der 27-EU-Staaten. Nach EU-Angaben würden die Abstriche am Wirtschaftswachstum deutlich größer ausfallen, wenn es beiden Seiten nicht gelungen wäre, sich an Heiligabend auf ein Handelsabkommen zu einigen.

Mehr: Das sind die Brexit-Folgen für Großbritannien, Deutschland und die EU.

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