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Brexit Merkel setzt weiter auf EU-Verhandlungen mit Großbritannien

Während Boris Johnson einen harten Brexit ankündigt bleibt die Bundeskanzlerin zuversichtlich. Auch nach dem EU Gipfel sei man bereit für weitere Gespräche.

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Es gehe keineswegs nur um den Streit um Fischerei-Rechte, betonte die Bundeskanzlerin nach dem EU-Gipfel. Quelle: AP

Bundeskanzlerin Angela Merkel geht weiter davon aus, dass die EU und Großbritannien kommende Woche über ein Handelsabkommen beraten. „Ein Abkommen wäre in beiderseitigem Interesse“, sagte Merkel nach Ende des EU-Gipfel am Freitag in Brüssel. „Auch hier drängt die Zeit.“ Sicher müsse bedacht werden, dass es zu keiner Vereinbarung kommen könne, sagte sie. Merkel wiederholte ihre Aufforderung, dass sich alle Seiten bewegen müssten. Es gehe keineswegs nur um den Streit um Fischerei-Rechte, betonte sie. Vielmehr müssten klare Regeln existieren, was geschehe, wenn Großbritannien nach dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt etwa neue Beihilfe-Regeln einführe, die nicht kompatibel zu EU-Standards sind. Die Aussagen des britischen Premierminister Boris Johnson zu den Beschlüssen des EU-Gipfels wollte sie nicht kommentieren. Johnson bereitete die Wirtschaft seines Landes am Freitag auf einen harten Brexit ohne Freihandelsabkommen vor.

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