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Brexit-Verhandlungen London schlägt umfangreichen Handel mit EU vor

Großbritannien macht der EU Vorschläge für einen gemeinsamen Handel nach dem Brexit. Demnach wünscht sich London, dass britische Waren auch nach dem Ausstieg aus der EU auf dem europäischen Markt erhältlich sind.

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Die Austrittsverhandlungen zwischen Großbritannien und der EU gestalten sich weiter zäh. Quelle: dpa

London Großbritannien hat der Europäischen Union einen weitgehenden Handel nach dem Brexit vorgeschlagen. Britische Waren, die auf dem EU-Markt erhältlich sind, sollten demnach auch nach der Trennung von der EU dorthin exportiert werden dürfen. Das geht aus einem Positionspapier des Brexit-Ministeriums hervor, das am Montag in London veröffentlicht worden ist. Die Regelung sollte umgekehrt auch für EU-Produkte gelten, die nach Großbritannien verkauft werden.

Bis einschließlich Donnerstag will London weitere Vorschläge für die Verhandlungen mit Brüssel unterbreiten. Dabei unterscheidet das Ministerium zwischen Positionspapieren und Vorschlägen für eine künftige Partnerschaft. Sie werden sich unter anderem mit dem Datenschutz und der Zusammenarbeit der Justiz beschäftigen.

In der vergangenen Woche hatte London Vorschläge für ein neues Zollabkommen mit der EU und zur Zukunft der Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Landesteil Nordirland gemacht.

Großbritannien wird Ende März 2019 aus der Staatengemeinschaft austreten. Die Verhandlungen über den Austritt verliefen bisher ohne greifbares Ergebnis. Sie sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

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