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Brexit-Verhandlungen Trump hält May Schwäche vor

Im Juni 2018 hatten die britischen Wähler überraschend für einen Austritt aus der EU gestimmt. US-Präsident Trump kritisiert nun den Verhandlungsstil der britische Premierministerin – und empfiehlt einen härteren Kurs.

„Ich hätte gesagt, dass die Europäische Union nicht die Erwartungen erfüllt hat, die in sie gesetzt werden.“ Quelle: AP

LondonUS-Präsident Donald Trump würde die Brexit-Verhandlungen nach eigenen Worten härter als die britische Premierministerin Theresa May führen. „Ich hätte gesagt, dass die Europäische Union nicht die Erwartungen erfüllt hat, die in sie gesetzt werden“, sagte Trump dem britischen Sender ITV. Deshalb wäre er einen härteren Kurs gefahren, um auszusteigen. Auch habe er vorhergesehen, dass die Briten für den Brexit stimmten. Schließlich mache ihnen die Einwanderung Sorgen. Das Trump-Interview sollte am Sonntag ausgestrahlt werden.

Die britischen Wähler hatten im Juni 2016 überraschend für einen Abschied von der EU gestimmt. Trump wurde im selben Jahr zum Präsidenten gewählt. Eine schärfere Einwanderungspolitik war ein wichtiges Thema bei der Brexit-Kampagne und steht auch auf Trumps Agenda weit oben. Premierministerin May war der erste Staatsgast in Washington nach Trumps Amtseinführung im Januar 2017.

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