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Bürgerkriegsland Explosionen erschüttern militärische Posten in Syrien

Zwei Militärstützpunkte in Syrien werden angegriffen. Dabei bleibt zunächst unklar, wer dafür verantwortlich ist. Staatsmedien äußern Vermutungen.

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Damaskus Heftige Explosionen haben am Sonntagabend in Syrien mehrere Stützpunkte der Armee und iranischer Milizen erschüttert. Nach Angaben der in Großbritannien ansässigen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden unter anderem das Hauptquartier der 47. Brigade westlich der Stadt Hama sowie Stützpunkte nahe des Flughafens von Aleppo von Raketen getroffen. Das Staatsfernsehen zeigte Aufnahmen von schweren Explosionen.

Wer sie abgefeuert habe, blieb nach Angaben der Aktivisten zunächst unklar. Verschiedene Staatsmedien äußerten die Vermutung, Israel könnte hinter den Angriffen stecken. Das israelische Militär kommentiert derartige Vorgänge grundsätzlich nicht.

Regierungsnahe Quellen sagten der Deutschen Presse-Agentur, laute Explosionen seien auch nahe dem Stützpunkt Nahar al-Bard zu hören gewesen, der 60 Kilometer nordwestlich von Hama liegt. Auch dort seien iranische Truppen stationiert.

Iran ist neben Russland der engste Verbündete der Regierung von Staatschef Baschar al-Assad. Am 9. April hatten Russland und Syrien Israel für Angriffe auf Stützpunkte nahe Homs mit mindestens 14 Toten verantwortlich gemacht.

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