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Bundesaußenminister „Weder neu, noch überraschend“ – Maas nimmt Trumps Kritik an Energiepolitik gelassen

Vor der UN-Generalversammlung warf Trump Deutschland erneut vor, von russischer Energie abhängig zu sein. Maas reagiert darauf gelassen.

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Trump kritisierte den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland schon mehrfach. Quelle: imago/photothek

New York Bundesaußenminister Heiko Maas hat gelassen auf die erneute Kritik von US-Präsident Donald Trump an der deutschen Energiepolitik reagiert. „Das ist ja weder neu, noch ist das überraschend gewesen“, sagte er am Mittwoch am Rande der UN-Generalversammlung in New York.

Trump hatte Deutschland in seiner Rede vor der Generalversammlung erneut vorgeworfen, „total abhängig von russischer Energie“ zu sein. Die USA stemmen sich zusammen mit osteuropäischen Staaten vor allem gegen den Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 von Russland nach Deutschland. Trump hat das Projekt schon mehrfach scharf kritisiert.

Maas sagte dazu: „Vor allen Dingen die Argumente und die Fakten mit denen das unterlegt wird, entsprechen auch nicht der Realität. Es gibt keine Abhängigkeiten Deutschlands von Russland, schon gar nicht in Energiefragen“, sagte er. Er betonte erneut, dass Nord Stream 2 für die Bundesregierung in erster Linie ein wirtschaftliches und kein politisches Projekt sei.

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