
Peking China will seine Wirtschaft weiter reformieren und ausländische Firmen genauso behandeln wie inländische. Chinas Wirtschaft müsse sich noch weiter öffnen, bekräftigte der stellvertretende Ministerpräsident Han Zheng am Sonntag auf dem jährlichen Wirtschaftsgipfel China Development Forum.
Das Eingreifen des Staates bei der Steuerung der Wirtschaft müsse minimiert werden und der Markt die entscheidende Rolle spielen. China werde Reformen des Steuersystems und der staatseigenen Konzerne vorantreiben, versprach Han.
China befindet sich mitten in einem Handelsstreit mit den USA. US-Präsident Donald Trump kündigte neben Zöllen auf Stahl und Aluminium, die seit Freitag gelten, auch spezielle Zölle gegen chinesische Produkte im Wert von bis zu 60 Milliarden Dollar an. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach sich China mit Hilfe diskriminierender Lizenzvereinbarungen widerrechtlich Technologie von amerikanischen Firmen aneignet. China bereitet im Gegenzug Zölle auf US-Produkte wie Früchte und Wein im Wert von drei Milliarden Dollar vor.