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China und der Weltmarkt Deutschland als Stabilitätsanker gefragt

Ministerpräsident Li Keqiang will zusammen mit Deutschland, Signale der Stabilität an den Weltmarkt senden. Deutsche Firmen beschwerten sich allerdings über zunehmende Marktbarrieren in China. Ein deutlicher Widerspruch.

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Der chinesische Ministerpräsident bezeichnet China als entschlossenen Unterstützer der europäischen Integration. Quelle: Reuters

Shanghai China betrachtet Deutschland als wichtigen Garanten für Stabilität an den internationalen Finanzmärkten. Das habe Ministerpräsident Li Keqiang in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstrichen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am späten Mittwochabend. Demnach verwies der chinesische Regierungschef auf eine Reihe von Unsicherheitsfaktoren für die politischen und wirtschaftlichen Aussichten in der Welt. „China und Deutschland sollten Signale der Stabilität an die globalen Märkte aussenden und gemeinsam das internationale System durch eine Liberalisierung von Handel und Investitionen sichern“, wurde Li zitiert. Zugleich bezeichnete er demnach China als „entschlossenen Unterstützer“ der europäischen Integration.

Der neue US-Präsident Donald Trump sorgt mit protektionistischen Tönen für Verunsicherung bei wichtigen Handelspartnern und an den Börsen. Zuletzt hatte der chinesische Präsident Xi Jinping auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos für die Globalisierung geworben und Bereitschaft signalisiert, dass sein Land künftig eine globale Führungsrolle einzunehmen werde. Allerdings beschwerten sich zuletzt deutsche Firmen über zunehmende Marktbarrieren in China.

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