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Dänemark Weitere dänische Bank gerät wegen Geldwäsche ins Visier der Behörden

Nächster Fall nach der Danske Bank: Die dänische Finanzaufsicht verdächtigt auch die Copenhagen Cooperative Bank der Geldwäsche.

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Die Finanzaufsicht ermittelt gegen die Copenhagen Cooperative Bank, weil sie nicht genug gegen Geldwäsche unternommen haben soll. Quelle: dpa

Kopenhagen In Dänemark gerät mit der „Copenhagen Cooperative Bank“ (Kobenhavens Andelskasse) ein weiteres Geldhaus wegen mutmaßlicher Geldwäsche ins Visier der Behörden. Die Finanzaufsicht FSA verdächtigt das kleine Institut, bei bestimmten Kunden nicht die nötigen Vorkehrungen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung getroffen zu haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.

Die FSA forderte die Staatsanwaltschaft auf, Ermittlungen aufzunehmen. Von der „Copenhagen Cooperative Bank“ war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

In Dänemark sorgt aktuell der Fall der Danske Bank für Aufregung. Staatsanwälte in Dänemark und Estland ermitteln gegen die größte dänische Bank wegen des Verdachts der Geldwäsche in Estland. Die „Danske Bank“ hat Lücken bei ihren Vorkehrungen gegen Geldwäsche in Estland eingestanden. Die Ergebnisse ihrer eigenen Untersuchung, die die Jahre 2007 bis 2015 betrifft, will sie im September präsentieren.

Bei der Einhaltung der Regeln (Compliance) soll der „Danske Bank“ künftig der oberste Geldwäschebekämpfer der Deutschen Bank, Philippe Vollot, helfen. Er soll spätestens zum 1. Dezember in den Danske-Vorstand einziehen, wie das dänische Geldhaus Mitte Juli mitteilte. Wann Vollot Deutschlands größtes Geldhaus verlässt, ist noch offen.

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