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Defizitprognose Staatsschulden steigen 2020 auf Rekordhoch von 53 Billionen Dollar

Die Ratingagentur S&P schätzt, dass die Verbindlichkeiten der Regierungen weltweit ein Rekordhoch erreichen. Besonders zwei Länder sind stark verschuldet.

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Die Ratingagentur rechnet mit einem neuen Höchststand der Staatsschulden. Quelle: AP

Die Schulden der Regierungen weltweit werden bis Ende des Jahres so hoch sein wie noch nie. Allein in diesem Jahr müssten rund acht Billionen Dollar aufgenommen werden, schätzt die Ratingagentur S&P. Insgesamt dürften sich die Schulden bis Jahresende auf die Rekordsumme von 53 Billionen Dollar belaufen, fünf Prozent mehr als Ende 2019. Der Anstieg sei auf den höheren Bedarf der größten Schuldner zurückzuführen, deren Finanzlage 2020 aufgrund der schwächelnden Wirtschaftsaussichten wackeliger werde, teilte S&P am Donnerstag mit.

Die größten Schuldner sind S&P zufolge weiterhin die USA und Japan. Sie stehen für 60 Prozent der Gesamtsumme. Ihnen folgen China, Italien, Brasilien und Frankreich, die zusammen 17 Prozent ausmachen. Die 20 größten Schwellenländer würden dieses Jahr Anleihen über 1,6 Billionen Dollar ausgeben, prognostiziert die Ratingagentur. Das sind vier Prozent mehr als im vergangenen Jahr und so viel wie noch nie.

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