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Demokratiebewegung in Hongkong Höchstes Hongkonger Gericht hebt Urteile gegen Aktivisten auf

Das höchste Hongkonger Gericht hat die Haftstrafen gegen drei Demokratie-Aktivisten aufgehoben. Sie organisierten 2014 Proteste für freie Wahlen in China.

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Hongkong Das höchste Hongkonger Gericht hat die Haftstrafen gegen drei junge Demokratie-Aktivisten aufgehoben, die 2014 die sogenannte Regenschirmbewegung initiiert hatten. Die Entscheidung des letztinstanzlichen Berufungsgerichts am Dienstag kam überraschend und dürfte der Demokratiebewegung in der halbautonomen chinesischen Metropole Auftrieb geben.

Joshua Wong, Nathan Law und Alex Chow waren wegen nicht genehmigter Kundgebungen zu sechs bis acht Monaten Haft verurteilt worden – auf Intervention des Justizministers. Zwei Monate davon saß das Trio ab, bevor es gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Aktivisten hatten 2014 Proteste gegen Pekinger Pläne organisiert, Wahlen einzuschränken.

Wong, Law und Chow sind 21, 24 und 27 Jahre alt. Im Januar wurde ein Mitglied von Wongs und Laws Partei, die 21-jährige Agnes Chow, nicht als Kandidatin bei einer bevorstehenden Wahl zugelassen. Das Parteiprogramm verstoße gegen die Stadtverfassung, da es die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit Hongkongs fordere, hieß es.

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