Donald Trump Trump gelobt Republikanern die Treue

Klares Bekenntnis: Der US-Milliardär Donald Trump schließt aus, bei den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 als unabhängiger Kandidat ins Rennen zu gehen. Trump unterzeichnete eine entsprechende Erklärung.

Diese Kandidaten wollen 2016 ins Weiße Haus
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Donald Trump hat eine von den Republikanern unabhängige Kandidatur auf die US-Präsidentschaft ausgeschlossen. Der exzentrische Milliardär und derzeitige Topfavorit auf die Nominierung der Republikanischen Partei unterschrieb am Donnerstag ein Dokument, in dem er das Antreten für eine dritte Partei ausschließt, wie Trump persönlich in New York erklärte.

Der beste Weg sei, dass er einfach die republikanische Kandidatur gewinne, sagte Trump nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden des Republikanischen Nationalkomitees, Reince Priebus. „Deshalb werde ich der Republikanischen Partei und den konservativen Grundsätzen, für die sie steht, meine absolute Loyalität versprechen. Und wir werden rausgehen und wir werden kämpfen und wir werden gewinnen“, sagte er.

Die Republikaner wollten mit dem Gelöbnis eine Drittparteibewerbung von Donald Trump verhindern. Rechtlich bindend ist das Gelöbnis nicht.

Trump führt in Umfragen vor seinen republikanischen Rivalen, obwohl er noch nicht genau erklärt hat, wie seine Politik als US-Präsident eigentlich aussehen soll. Er hatte damit gedroht, als unabhängiger Kandidat anzutreten, sollte er nicht von seiner Partei nominiert werden. Das würde es für die Republikaner noch schwieriger machen, 2016 das Weiße Haus zurückzuerobern.

Auch andere der insgesamt 17 Kandidaten unterschrieben das Dokument, darunter Jeb Bush und John Kasich. In dem Schreiben müssen die Bewerber versprechen, den republikanischen Präsidentschaftskandidaten zu unterstützen, egal, wer es ist. Zugleich müssen sie zusagen, nicht als unabhängiger Kandidat anzutreten oder die Nominierung durch eine andere Partei anzunehmen.

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Parteivertreter hatten in den vergangenen Wochen mit Trumps Team verhandelt, um ein solches Szenario abzuwenden. Zuletzt hatte er angedeutet, dass die Lobbyarbeit gewirkt habe.

Darin verpflichtet er sich, jeden anderen republikanischen Anwärter zu unterstützen, falls er selbst bei den Vorwahlen scheitern sollte. Die Ankündigung ist ein Wechsel in der Strategie Trumps: Bisher hatte er erwogen, als unabhängiger Kandidat anzutreten, sollte er nicht von den Republikanern nominiert werden. Der Favorit hatte in der vergangenen Woche seinen Vorsprung noch ausbauen können.

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