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Drohender Handelskrieg EU und USA vertagen Gespräche im Streit um Strafzölle

Die EU und die USA sind sich weiter uneins darüber, ob es künftig Ausnahmen von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium geben soll. Die Gespräche werden vertagt.

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Cecilia Malmström, EU-Handelskommissarin, und Robert Lighthizer (l.), Handelsbeauftragter der USA, konnten keine Einigung über Ausnahmen bei den US-Strafzöllen erzielen. Quelle: dpa

Brüssel Die Gespräche zwischen der EU-Kommission und der US-Regierung im Streit über die geplanten US-Zölle auf Stahl und Aluminium sollen kommende Woche fortgesetzt werden. Die teilte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström am Samstag nach einem ersten Treffen mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer mit. Es sei bisher nicht klar geworden, wie genau die USA sich die Mechanismen vorstellten, nach denen bestimmte Länder von den Zöllen ausgeklammert werden könnten, sagte sie. Die EU als enger Partner der USA in Sicherheit und Handel müsste aber ausgenommen werden.

Ein Durchbruch war von den bereits seit längerem angesetzten Konsultationen nicht erwartet worden. US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag Zölle von 25 Prozent auf Stahlimporte und zehn Prozent auf Aluminiumeinfuhren verhängt. Die EU-Kommission bereitet Gegenmaßnahmen vor.

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