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Dumping-Verdacht US-Regierung untersucht chinesisches Aluminium

Die US-Regierung hat eine Untersuchung bei chinesischen Aluminiumblechen eingeleitet. Das Handelsministerium äußerte den Verdacht des Preis-Dumpings. Zudem wird untersucht, ob China auf unfaire Weise subventioniert.

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Die letzte derartige Untersuchung fand 1985 wegen Halbleiterimporten aus Japan statt. Quelle: Reuters

Washington Die US-Regierung hat eine Untersuchung wegen möglichen Dumpings bei chinesischen Aluminiumblechen eingeleitet. Das Handelsministerium teilte mit, es untersuche, ob Aluminiumbleche aus China zu Preisen verkauft werden, die niedriger sind als erlaubt.

Es ist das erste Mal seit Jahrzehnten, dass die US-Regierung aus eigenem Antrieb eine Untersuchung wegen möglichen Dumpings begonnen hat und nicht aufgrund von Beschwerden von US-Unternehmen. Zuletzt geschah dies 1985 wegen Halbleiterimporten aus Japan. Der Schritt dürfte zu Spannungen mit der chinesischen Staatsführung führen.

Zudem werde untersucht, ob China Aluminiumbleche auf unfaire Weise subventioniere, hieß es vom Handelsministerium. Das entsprechende US-Importvolumen betrug im vergangenen Jahr 603 Millionen Dollar (509 Millionen Euro). Es ist das erste Mal seit 1991, dass die US-Regierung einen solchen Fall eröffnet.

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