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E-Mail-Affäre um Hillary Clinton US-Sonderermittler Mueller geht Informationen zu Wikileaks-Enthüllung nach

Robert Mueller ermittelt in der E-Mail-Affäre um Hillary Clinton gegen Trump-Vertraute. Sie sollen 2016 unerlaubte Absprachen getroffen haben.

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Ein jüngst veröffentlichtes Dokument gibt Einblick in die Russland-Ermittlungen von Robert Mueller. Quelle: AP

Washington Das Team von Sonderermittler Robert Mueller vermutet, dass ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump Monate im Voraus über eine Wikileaks-Veröffentlichung im Präsidentschaftswahlkampf informiert wurde. Das lässt sich einem Dokument entnehmen, das jüngst öffentlich gemacht wurde. Wikileaks gab Tausende gehackte E-Mails des Wahlkampfchefs der damaligen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, John Podesta, heraus.

Über den Inhalt des Dokuments berichtete zuerst NBC News. Es gibt Einblick in einen Teil der Untersuchung von Mueller zur russischen Wahleinmischung und möglichen Absprache mit Trump-Mitarbeitern.

Mueller konzentriert sich gemäß dem Dokument darauf, ob die Trump-Vertrauten Roger Stone und Jerome Corsi bereits zwei Monate vor der Veröffentlichung der E-Mails mit Wikileaks darüber in Kontakt waren. Das legt ein E-Mail-Austausch zwischen den beiden nahe.

Das Dokument wurde im Zusammenhang mit einem Angebot der Staatsanwaltschaft an Corsi verfasst. Corsi sagte, er habe das Angebot nicht angenommen. Denn dann hätte er sich der Falschaussage schuldig bekennen müssen.

Er habe aber nicht absichtlich Ermittler über die E-Mails an Stone angelogen, sondern sie schlicht vergessen. Stone bestreitet ebenfalls, im Voraus über den Wikileaks-Plan gewusst zu haben. Mueller-Sprecher Peter Carr wollte keinen Kommentar abgeben.

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