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EFSF-Votum Das Nein der Slowakei - und seine Folgen

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Robert Fico, Quelle: REUTERS

Die noch im Amt befindliche Regierung hat bereits erklärt, noch diese Woche einen zweiten Anlauf zu starten - in der Slowakei darf über internationale Verträge zwei mal abgestimmt werden. Radicova ebnete noch am Abend der ersten Abstimmung den Weg für Verhandlungen mit der Opposition. Sie habe ihre Koalitionspartner gebeten, mit der sozialdemokratischen Partei Smer Gespräche über den EFSF aufzunehmen, erklärte sie.

Es sei davon auszugehen, dass der Plan bis Ende der Woche das Parlament passiere, sagte auch Finanzminister Ivan Miklos. Der sozialdemokratische Oppositionsführer Robert Fico betonte, dass „die Slowakei zustimmen muss, weil die Krise ohne Rettungsschirm nur noch größer werden kann."

Investoren sind es leid

An den Märkten gab es kaum Reaktionen: „Die Investoren sind das Thema einfach leid", sagte Händler Andreas Lipkow von MWB Fairtrade. Die Kollegen von der CommerzBank sahen das ein bisschen anders und verwiesen auf die Zuversicht der Anleger: "Die Chancen stehen immer noch gut, dass die EFSF-Aufstockung und die Erweiterung der EFSF-Aufgaben klappen", stellten sie fest. Jedoch sei "der politische Preis, den Europa zahlen muss, verdammt hoch."

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