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Empfehlung von Sicherheitsberater Trump verlängert wohl Verzicht auf Wirtschaftssanktionen gegen Iran

US-Präsident Trump wird womöglich die Befreiung des Irans von Wirtschaftssanktionen verlängern. Das sagen mehrere mit der Sache vertraute Personen. Einzelne Personen und Unternehmen könnten dennoch sanktioniert werden.

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Iranische Flaggen vor dem Weißen Haus: Bis Freitag muss US-Präsident Donald Trump entscheiden, ob er die Befreiung von Sanktionen verlängern möchte. Quelle: AP

Washington US-Präsident Donald Trump wird in dieser Woche voraussichtlich die Befreiung des Irans von Wirtschaftssanktionen verlängern, wie die Nachrichtenagentur AP aus informierten Kreisen erfuhr. Dabei werde er sich auf Fortschritte bei der laufenden Überarbeitung von US-Gesetzen berufen, die die Beteiligung Washingtons am internationalen Atomabkommen aus dem Jahr 2015 regeln. Dies erklärten sechs Gewährsleute, die mit den Beratungen innerhalb der Regierung vertraut sind.

Trumps Erneuerung der Zugeständnisse werde aber voraussichtlich begleitet von neuen, zielgerichteten Sanktionen gegen iranische Unternehmen und Personen. Einige von ihnen könnten Firmen oder Personen sein, gegen die Sanktionen im Rahmen des Abkommens von 2015 aufgehoben wurden.

Trump muss bis Freitag entscheiden, ob er den Verzicht auf Sanktionen verlängert. Andernfalls könnte dies das Atomabkommen gefährden. Die Gewährsleute schränkten jedoch ein, dass Trump die entsprechenden Empfehlungen seiner Sicherheitsberater auch noch ablehnen könnte.

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