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Energie Bulgarien baut Gasleitung zur Türkei aus

Das südosteuropäische Land will mit der 20 Kilometer langen Pipeline in die Türkei mögliche Routen für Gasleitungen diversifizieren.

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Sofia Bulgarien hat seine Gaspipeline zur Türkei ausgebaut, um die Routen für Gaslieferungen zu diversifizieren. Mit dem am Freitag in Betrieb genommenen Abschnitt kann die zwischen beiden Ländern beförderte Gasmenge 15,7 Milliarden Kubikmeter im Jahr erreichen. Der Leitungsabschnitt im Südosten Bulgariens ist 20 Kilometer lang.

Durch die Leitung kann Erdgas in beiden Richtungen fließen. Das Projekt schaffe Sicherheit für die Lieferungen von Erdgas für die Türkei und für Bulgarien sowie auch für die europäischen Staaten, sagte der türkische Energieminister Fatih Dönmez bei der Eröffnung nach einem Bericht der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA.

Bulgarien bezieht traditionell Gas aus Russland. Moskau hat Interesse, durch die Ukraine, Moldau, Rumänien und Bulgarien verlaufende Liefertrassen in die Türkei zu verlegen. Bulgarien plant bei der Schwarzmeerstadt Warna ein Gasverteilungszentrum für Südost- und Mitteleuropa. Durch die Fernleitung könnte aus der Türkei Gas für den künftigen Gas-Hub „Balkan“ fließen. Zudem rechnet Sofia damit, dass die Fernleitung Turkish Stream eine Abzweigung durch Bulgarien bekommt.

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