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Energiereserven Erdogan verkündet neuen Erdgasfund im Schwarzen Meer

Ein Bohrschiff hat demnach ein Vorkommen mit 135 Milliarden Kubikmetern entdeckt. Bislang muss die Türkei einen Großteil des eigenen Energiebedarfs importieren.

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Die Türkei sucht auch im östlichen Mittelmeer nach Erdgas, liegt dort aber mit Anrainern wie Zypern oder Griechenland über Kreuz. Quelle: imago images/BildFunkMV

Die Türkei ist bei ihrer Suche nach Rohstoffen im Schwarzen Meer erneut auf Erdgasvorkommen gestoßen. Das Bohrschiff „Fatih“ habe ein Vorkommen mit 135 Milliarden Kubikmetern im Gasfeld Sakarya entdeckt, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Freitagabend.

Die Türkei muss angesichts eines Mangels an eigenen Energiereserven einen Großteil des Bedarfs importieren. Sie ist eine der größten Abnehmerinnen für russisches Erdgas.

Die „Fatih“ bohrt seit dem 20. Juli im Schwarzen Meer. Im August 2020 hatte die Türkei bereits ein Vorkommen mit 405 Milliarden Kubikmetern entdeckt. Ziel sei es, das Land im Jahr 2023 mit Gas aus dem Vorkommen zu versorgen, so Erdogan damals. Experten hatten mit Skepsis auf diese Ankündigung reagiert.

Die Türkei sucht auch im östlichen Mittelmeer nach Erdgas, liegt dort aber mit Anrainern wie Zypern oder Griechenland über Kreuz.

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