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„Er stirbt sowieso“ Trump-Assistentin Sadler nach McCain-Äußerung nicht länger im Weißen Haus

Mit einer abschätzigen Bemerkung erlangte Kelly Sadler traurige Bekanntheit. Nun muss die Assistentin ihren Platz im Weißen Haus räumen.

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Die nun-Ex-Assistentin im Weißen Haus hat sich abschätzig über Senator John McCain geäußert. Quelle: AP

Washington Fast einen Monat nach einer abschätzigen Bemerkung über den schwerkranken Senator John McCain hat eine Mitarbeiterin von US-Präsident Donald Trump das Weiße Haus verlassen. Dies teilte Regierungssprecher Raj Shah am Dienstag mit. „Kelly Sadler ist nicht länger im Exekutivbüro des Präsidenten angestellt.“

Sadler hatte bei einer Besprechung mit Kollegen im Weißen Haus über McCains Kritik an der Nominierung von Gina Haspel als CIA-Direktorin gesagt: „Das macht doch nichts“, denn: „Er stirbt sowieso.“ Die Bemerkung löste Empörung aus. Das Weiße Haus lehnte eine öffentliche Entschuldigung indes ab. Trump forderte vielmehr ein hartes Vorgehen gegen Mitarbeiter, die Sadlers Kommentar an die Medien durchgestochen haben sollen.

Der 81-jährige Senator ist an einem aggressiven Krebs erkrankt, der das Gehirn angreift: Glioblastom. Im Dezember verließ er Washington, im April wurde er nach einer Infektion operiert. Ein Glioblastom gilt als nicht heilbar.

Über Sadlers Abgang hatte zunächst der TV-Sender CNN berichtet. Sie hat sich privat bei McCains Familie entschuldigt, doch verlangte dessen Tochter eine öffentliche Entschuldigung.

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