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Erstes Quartal 2019 Deutsch-iranisches Handelsvolumen bricht um fast 50 Prozent ein

Die US-Sanktionen gegen den Iran zeigen ihre Wirkung im Handel mit Deutschland. Das Handelsvolumen ist einem Bericht zufolge deutlich gesunken.

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Der deutsch-iranische Handel ist eingebrochen. Quelle: dpa

Berlin Der Handel zwischen Deutschland und dem Iran bricht angesichts der US-Sanktionen einem Medienbericht zufolge ein. Das Volumen sackte zwischen Januar und April 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48 Prozent auf 529 Millionen Euro ab, berichtete die Funke Mediengruppe vorab unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK).

Die Exporte von Deutschland in den Iran sind demnach in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um 49 Prozent auf 450 Millionen Euro geschrumpft. Die Importe vom Iran sind um 39 Prozent auf 80 Millionen Euro gesunken. Der Iran lieferte vor allem Nahrungsmittel und Rohstoffe nach Deutschland.

Die USA haben gedroht, Firmen mit Sanktionen zu belegen, die mit dem Iran Handel treiben. Viele Firmen haben deswegen ihre Aktivitäten in dem Land aufgegeben oder eingeschränkt.

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