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„Es kann doch nicht euer Ernst sein“ Maas attackiert US-Drohung mit Einfuhrzöllen auf deutsche Autos

Die Einfuhr deutscher Autos stelle eine Gefährdung der nationalen Sicherheit dar. Diesen Vorwurf der USA kritisiert Außenminister Maas nun scharf.

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Der Bundesaußenminister kritisiert das Vorhaben der USA bezüglich der Auto-Einfuhren scharf. Quelle: dpa

Berlin Außenminister Heiko Maas hat am Dienstag die US-Drohungen mit Einfuhrzöllen auch für deutsche Autos scharf kritisiert. „Mike, es kann doch nicht euer Ernst sein, dass jetzt schon deutsche Autos eure nationalen Sicherheitsinteressen gefährden“, habe er US-Außenminister Mike Pompeo vergangene Woche in Washington gesagt.

„Ganz im Gegenteil: Deutsche Autos machen amerikanische Straßen sicherer“, fügte er scherzhaft hinzu. Die US-Regierung hat eine Untersuchung eingeleitet, ob Auto-Einfuhren die nationale Sicherheit gefährden. Sollte dies mit Ja beantwortet werden, könnte die Regierung nach amerikanischer Rechtslage Einfuhrzölle erheben.

Die Vorteile aus freiem Handel und internationalen Regelwerken könne nicht mehr als selbstverständlich betrachtet werden, sagte Maas in Berlin. Protektionismus präge leider im Moment viele Diskussion gerade im transatlantischen Verhältnis.

„Ich finde nicht, dass die Außenhandelsbilanz zwischen zwei Staaten die Messlatte für deren politische Beziehung werden darf“, sagte er in Anspielung auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump am deutschen Exportüberschuss.

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