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EU Eurogruppe will Einlagensicherung und Euro-Zonen-Budget vorantreiben

Bis Juni wollen die Euro-Finanzminister greifbare Fortschritte erzielen. Doch die gemeinsame Einlagesicherung bleibt ein strittiges Thema.

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Vor allem die Banken hierzulande fürchten sich vor den Plänen der Euro-Finanzminister. Quelle: Reuters

Brüssel Die Euro-Finanzminister wollen die Einführung einer gemeinsamen Sicherung für Sparguthaben sowie eines Euro-Zonen-Budgets vorantreiben. Bis Juni sollten greifbare Fortschritte erzielt werden, sagte Eurogruppenchef Mario Centeno am Montagabend in Brüssel.

Die europäischen Staats- und Regierungschefs hatten sich im Dezember auf die Schaffung eines Euro-Zonen-Budgets verständigt, das vor allem zur wirtschaftlichen Angleichung der einzelnen Länder dienen soll. Es soll innerhalb des EU-Haushalts angesiedelt werden und auch Staaten zur Verfügung stehen, die die Gemeinschaftswährung einführen wollen. Details sollen die Finanzminister nun in den kommenden Monaten ausarbeiten.

Die Einführung einer gemeinsamen Einlagensicherung ist in Europa seit Jahren strittig. Deutschland und einige andere nördlichen EU-Staaten haben Vorbehalte. Banken hierzulande fürchten, im Zweifelsfall für Krisenbanken vor allem in Ländern Südeuropas haften zu müssen.

Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, betonte, dass ESM-Hilfsprogramme in der Finanzkrise kleiner ausgefallen wären, wenn es eine gemeinsame Einlagensicherung bereits gegeben hätte. Der ESM bewahrte in den vergangenen Jahren etwa das hoch verschuldete Griechenland mit dreistelligen Milliardenkrediten vor der Staatspleite.

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