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EU-Gipfel Macron will lieber keinen Brexit-Deal als einen schlechten

Frankreichs Präsident sieht die Verantwortung für einen „politischen Kompromiss“ in London. Allerdings seien die Briten auch untereinander nicht einig.

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Brüssel Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sieht bei den Brexit-Verhandlungen die politischen Verantwortlichen in London am Zug. „Das Schlüsselelement für den finalen Deal liegt auf der britischen Seite“, sagte er am Donnerstag nach Ende des EU-Gipfels in Brüssel. Das liege daran, dass das Schlüsselelement „ein politischer Kompromiss“ in Großbritannien sei.

Macron spielte damit darauf an, dass es im Vereinigten Königreich sehr unterschiedliche Auffassungen über mögliche Zugeständnisse in den Verhandlungen und über die europäisch-britischen Beziehungen nach dem Brexit gibt.

Ein größeres Entgegenkommen der EU schloss Macron aus. Auf europäischer Seite gebe es seiner Ansicht nach keine zusätzlichen Kompromisse zu machen. „Ich bevorzuge einen Deal und ich will einen Deal“, ergänzte Macron. „Aber ich werde niemals einen schlechten Deal bevorzugen.“

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