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EU-Kommission Paris schlägt Wiederaufbau-Fonds mit bis zu 300 Milliarden pro Jahr vor

Für den Wirtschaftsaufschwung nach der Coronakrise könnte der EU-Haushalt um bis zu 300 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt werden.

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Neue Pläne für den Wiederaufbau-Fonds nach dem Schock der Corona-Pandemie: Um bis zu 300 Milliarden Euro pro Jahr könnte der EU-Haushalt aufgestockt werden. Quelle: dpa

Zur Finanzierung des geplanten europäischen Wiederaufbau-Fonds soll die EU-Kommission nach französischen Plänen von 2021 bis 2023 Anleihen im Volumen von ein bis zwei Prozent des jährlichen Bruttonationaleinkommens der Europäischen Union ausgeben.

Dadurch könnte der EU-Haushalt um 150 bis 300 Milliarden Euro pro Jahr aufgestockt werden, heißt es in einem französischen Entwurf, den Reuters einsehen konnte. Kredite an Mitgliedsstaaten könnten dazu beitragen, die Summe zu erreichen.

Sie sollten aber lediglich zur Aufstockung direkter Zuwendungen dienen, eine lange tilgungsfreie Zeit, sehr lange Laufzeiten und niedrige Zinsraten beinhalten.

Der Wiederaufbau-Fonds soll dazu beitragen, die Konjunktur in Europa nach dem Schock durch die Corona-Pandemie wieder in Schwung zu bringen. Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten sich im April auf die Einrichtung des Fonds geeinigt.

Seine Eckpfeiler sind aber noch ungeklärt. Die EU-Kommission soll den konkreten Finanzbedarf ermitteln. Gefordert werden wegen der Coronavirus-Krise teilweise Summen von mindestens einer Billion Euro.

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