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EU-Kommissionspräsident Juncker weist Kritik an Euro-Vorstoß zurück

Für die Idee, den Euro in weiteren EU-Ländern einzuführen, wurde Jean-Claude Juncker kritisiert. Nun hat der EU-Kommissionspräsident sein Vorhaben verteidigt. Er wundere sich über manche Kritik aus Deutschland, sagt er.

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„Ich habe nicht die Absicht, Länder in den Euro zu zwingen, die nicht in den Euro können oder nicht in den Euro wollen.“ Quelle: Reuters

Brüssel EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat seinen Vorschlag zur Ausweitung der Eurozone verteidigt. Alle EU-Staaten sollten die Möglichkeit haben, den Euro einzuführen, und wer ihn noch nicht habe, sollte Hilfen bekommen, bekräftigte Juncker am Donnerstag in einem Youtube-Interview.

Er wundere sich über manche Kritik in Deutschland, fügte er hinzu. „Ich habe nicht die Absicht, Länder in den Euro zu zwingen, die nicht in den Euro können oder nicht in den Euro wollen.“ Die Gemeinschaftswährung könnten Länder nur einführen, wenn sie die Beitrittsbedingungen erfüllten.

Auch müsse die Wirtschaft so aufgestellt sein, dass sie den Euro-Schock verwinden könne. Denn die Staaten der Währungsunion seien strengen Regeln unterworfen. „Und manchen Ländern ist es erkennbar noch zu heiß in der Euro-Küche“, sagte Juncker.

Er hatte am Mittwoch in einer Grundsatzrede zur Lage der Europäischen Union darauf gedrungen, alle EU-Staaten in die Eurozone und auch in die Schengen-Zone ohne Grenzkontrollen einzubinden. Eine Frist hatte er nicht genannt.

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