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Fall Otto Warmbier Nordkorea dementiert Folter

Nordkorea wehrt sich gegen Vorwürfe, den US-Studenten Otto Warmbier brutal behandelt und gefoltert zu haben. Man habe den 22-Jährige gemäß nationalem Recht und internationalen Standards behandelt.

Der US-Student kam vergangene Woche aus Nordkorea zurück und starb kurz darauf. Quelle: Reuters

SeoulNordkorea hat Vorwürfe dementiert, den gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier während seiner Haftzeit brutal behandelt oder gefoltert zu haben. Die nordkoreanischen Behörden seien mit Warmbier gemäß nationalem Recht und internationalen Standards umgegangen, hieß es am Freitag in einem Artikel der amtlichen Nachrichtenagentur KCNA, die die erste offizielle Reaktion des abgeschotteten Landes auf den Tod des jungen Amerikaners darstellte.

Der Student war während einer Reise nach Nordkorea festgenommen worden, weil er ein Propagandaplakat gestohlen haben soll. Im März 2016 wurde er zu 15 Jahren Haft mit Zwangsarbeit verurteilt. Nordkorea hatte ihn vergangene Woche freigelassen. Dies sei aus humanitären Gründen geschehen, hatte Pjöngjang mitgeteilt. Anfang dieser Woche starb Warmbier im Krankenhaus, nachdem er nach Angaben seiner Eltern schon seit längerem im Koma gelegen hatte. Seine Angehörigen und andere machten Nordkorea für seinen Gesundheitszustand verantwortlich.

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