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Festnahmen in Italien Polizisten verkauften Aufenthaltsgenehmigungen

In Italien wurden Polizisten festgenommen, die Aufenthaltsgenehmigungen an Migranten verkauft haben sollen. Ermittler gehen von mehr als Hundert Fällen aus. Vier Polizisten und zwei Helfer sind in Untersuchungshaft.

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Mehrere Beamte sollen ihr Amt missbraucht und Aufenthaltsgenehmigungen verkauft haben. Quelle: dpa

Mailand Polizisten in Italien sollen gegen Bezahlung Aufenthaltsgenehmigungen für Migranten ausgestellt haben. Mehrere Beamte wurden festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf die Polizei in Mailand am Dienstag meldete.

Die verdächtigen Polizisten arbeiteten zum Zeitpunkt der Vorfälle in der für Zuwanderer zuständigen Abteilung der Mailänder Polizei. Ihnen wird vorgeworfen, für Bestechungsgelder zwischen 500 und 5000 Euro Langzeit-Aufenthaltsgenehmigungen erteilt zu haben. Inhaber einer solchen Aufenthaltsgenehmigung können später auch die italienische Staatsbürgerschaft erlangen.

Ermittler gehen von mehr als Hundert Fällen zwischen 2013 und 2016 aus. Vier Polizisten und zwei Helfer sind in Untersuchungshaft, zwei weitere Polizisten wurden unter Hausarrest gestellt. Ans Licht gekommen war der Fall nach der Festnahme eines anderen Polizisten wegen Korruptionsverdachts im November 2016.

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