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Finanzminister Johnsen Norwegen will bei der Euro-Rettung helfen

Das nicht zur EU gehörende Norwegen ist bereit, sich an den Rettungsmaßnahmen für den Euro zu beteiligen.

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Der norwegische Finanzminister Sigbjorn Johnsen erklärte in der WirtschaftsWoche die Bereitschaft seiner Regierung, „uns direkt und bilateral zu beteiligen“. Dies gelte gerade auch für Irland, so Johnsen: „Wenn Irland unser Land um Hilfe bittet, wird sich Norwegen selbstverständlich ein Engagement überlegen.“

Dies habe sein Land  auch schon im Fall Island bei der Bewältigung der Bankenkrise dort getan. Daneben unterstützt Norwegen, das 70 Prozent seiner Exporte in die EU liefert, die deutsche Position, Banken und andere Privatgläubiger an weiteren Euro-Rettungsaktionen zu beteiligen.

Johnsen erinnert gegenüber der WirtschaftsWoche an die Bankenkrise, die Norwegen vor 20 Jahren bewältigen musste. „Wir haben damals die großen Banken, die faktisch pleite waren, verstaatlicht, während die Anteilseigner keine Krone mehr bekamen. Später haben wir die Institute wieder privatisiert – unter strikten Auflagen.“

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