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Finanzskandal in Österreich Hypo-Untersuchungsausschuss gestartet

Die ehemalige Staatsbank Hypo Alpe Adria verursachte den wohl größten Finanzskandal in Österreich. Ein Untersuchungsausschuss soll nun die Verantwortlichen finden – und Lehren für die Zukunft ziehen.

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Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann soll im Hypo-Untersuchungsausschuss als Zeuge aussagen. Quelle: Reuters

Wien Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum bislang wohl größten Finanzskandal in Österreich hat am Donnerstag seine Arbeit aufgenommen. Das Gremium soll die Vorgänge rund um die einstige Staatsbank Hypo Alpe Adria unter die Lupe nehmen, die in den vergangenen Jahren durch leichtfertige Kreditvergaben vor allem auf dem Balkan bis zu 15 Milliarden Euro in den Sand gesetzt hat.

Als Zeugen sollen unter anderem der sozialdemokratische Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und drei ehemalige Finanzminister der konservativen ÖVP aussagen. Den Politikern wird vorgeworfen, die finanziellen Gefahren durch die Krisenbank nicht erkannt oder sie gar vertuscht zu haben.

Man sei der Bevölkerung verpflichtet, für politische Aufklärung zu sorgen, sagte Parlamentspräsidentin Doris Bures (SPÖ). Verantwortliche müssten gefunden und Lehren für die Zukunft gezogen werden. Der Ausschuss wurde von der Opposition – Liberalen, Grünen und der rechten FPÖ – initiiert. Die ersten Zeugen sollen voraussichtlich nach Ostern aussagen.

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