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Flucht Innenministerium sagt Aufnahme von rund 2600 Afghanen plus Familie zu

Mit Evakuierungsflügen der Bundeswehr Afghanen kamen Ende August knapp 4000 Afghanen nach Deutschland. Ein Großteil muss kein Asyl mehr beantragen.

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Alle Menschen, die auf der „Menschenrechtsliste“ des Auswärtigen Amtes stehen, brauchen für sich und ihre Familien kein Asyl zu beantragen. Quelle: dpa

Das Bundesinnenministerium hat für gut 2600 Menschenrechtler, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten und andere potenziell gefährdete Menschen aus Afghanistan eine Aufenthaltszusage erteilt. Das bedeutet, dass diese Menschen sowie ihre Lebenspartner und Kinder einen Aufenthaltstitel für Deutschland erhalten, also kein Asyl beantragen müssen.

Eine entsprechende Zusage sei am Dienstag für alle Menschen auf der „Menschenrechtsliste“ des Auswärtigen Amtes erteilt worden, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums der Deutschen Presse-Agentur.

Nach der Machtübernahme der Taliban im August waren mit Evakuierungsflügen der Bundeswehr nach Angaben der Bundesregierung 4587 Menschen nach Deutschland gekommen, davon 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige.

Unter den Schutzbedürftigen waren auch ehemalige Ortskräfte der Bundeswehr und anderer deutscher Institutionen. Nach dem Ende der Luftbrücke Ende August kamen noch einige Hundert Afghanen auf anderem Wege nach Deutschland – etwa über das Golfemirat Katar.

Mehr: In Afghanistan müssen sofort Lebensmittel für Millionen ankommen. Ein Kommentar.

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