Flüchtlinge Spanien rettet 600 Menschen aus dem Mittelmeer

Viele Migranten aus Afrika versuchen Europa über das Mittelmeer zu erreichen und suchen Asyl in Spanien. Die dortigen Behörden erlebten nun einen der intensivsten Rettungstage - und retteten 600 Migranten vor dem Tod.

Mit Hilfe von Menschenschmugglern versuchen viele über das Mittelmeer sicheres Land zu erreichen. Viele von ihnen ertrinken auf dem Weg. Quelle: dpa

Madrid Innerhalb von 24 Stunden haben spanische Einsatzkräfte rund 600 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Der für Gewässer zuständige Rettungsdienst brachte fünf Einwanderer am frühen Donnerstag in der Straße von Gibraltar in Sicherheit, am Mittwoch half er dort 424 Menschen und 169 anderen weiter östlich im Mittelmeer. Für die spanischen Behörden handelte es sich um einen der bisher intensivsten Rettungstage in diesem Jahr. Die Migranten hatten versucht, Europa von Marokko aus zu erreichen.

In diesem Jahr haben Spanien bereits mehr als 9000 Migranten auf dem Seeweg erreicht, das sind doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Zehntausende Migranten aus Afrika versuchen jährlich, Europa mit Hilfe von Menschenschmugglern über das Mittelmeer zu erreichen, viele von ihnen ertrinken auf dem Weg.

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