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Flüchtlingspolitik Österreich Neue Grenzkontrollen zur Slowakei

Österreich setzt verschärfte Maßnahmen ein um Flüchtlingszahlen zu senken. Künftig patrouillieren Soldaten auch an der Grenze zur Slowakei. Eine Antwort auf die neue Schlepper-Route.

Zwei österreichische Grenzschützer stehen an der österreichisch-slowenischen Grenze nahe Spielfeld (Österreich). Quelle: dpa

Österreich will künftig auch an der Grenze zur Slowakei kontrollieren. Das sei der nächste Schritt zur Verringerung der Flüchtlingszahlen, sagte Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Donnerstag mehreren österreichischen Zeitungen. Schlepper hätten zuletzt vermehrt Routen über die Slowakei gewähltImmer mehr Migranten und Asylbewerber reisen nach Aussagen des Ministers mit dem Zug nach Österreich ein. Doskozil will deshalb die Kontrollen in Zügen deutlich verstärken - vorzugsweise ebenfalls an der Grenze. Dafür könnten bis zu 100 Soldaten zur Verfügung gestellt werden. Forcieren will der Verteidigungsminister zudem eine Rückkehrberatung. Es sei vorstellbar, dass abgelehnte Asylbewerber in eigenen Einrichtungen zusammengezogen und dort gezielt über Möglichkeiten zur Rückkehr ins Herkunftsland beraten werden.

In den ersten beiden Wochen des neuen Jahres wurden nach Angaben von Doskozil bereits rund 1250 Flüchtlinge aufgegriffen. Knapp 790 hätten Asyl beantragt.

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