Fragile Lage Wirtschaftsministerium sorgt sich um Weltlage

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird in den kommenden Monaten etwas schwächer als zuletzt zulegen. Die Verbraucher seien zuletzt optimistisch, ihre Ausgabenbereitschaft hoch gewesen.

Wo das Leben in Europa am meisten kostet
Autoverkauf in Bulgarien Quelle: REUTERS
Polen und Rumänien Quelle: dpa
Litauen und Ungarn Quelle: dapd
Lettland und Slowakei Quelle: APN
Estland, Malta und Tschechische Republik Quelle: dpa
Autokauf in Portugal Quelle: gms
Spanien und Griechenland Quelle: dpa

„Nach dem kräftigen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal um 0,7 Prozent wird sich das Wachstumstempo im zweiten Halbjahr normalisieren, da Nachholeffekte auslaufen“, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in seinem Monatsbericht September mit. Maßgeblich werde im Jahresverlauf die robuste Dynamik der Binnenwirtschaft sein. Die Beschäftigung nehme weiter zu, "wobei der Zuwachs bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung stattfindet", heißt es in dem Bericht, der der Welt vorliegt.

Sorgen machen sich die Beamten um die globale Konjunktur. "Die Situation in vielen Schwellenländern gibt verstärkt Anlass zur Sorge", heißt es.

Der Euroraum scheine seine Rezession insgesamt überwunden zu haben - allerdings bleibe die Entwicklung in den einzelnen Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich. Auch in der Weltwirtschaft sei die Lage trotz positiver Impulse fragil. „Die Situation in Syrien und die weitere Entwicklung in den Schwellenländern stellen zusätzliche Unsicherheitsfaktoren dar“, hieß es aus dem Ministerium. Vor dem Hintergrund "außenwirtschaftlicher Risiken" sei es wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken, heißt es in dem Bericht.

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