G20-Gipfel Das steht heute auf dem Gipfel-Programm

Heikle Themen stehen auf dem Programm des ersten Gipfeltages. US-Präsident Donald Trump könnte eine besonders wichtige Sitzung schwänzen.

Logo des G20-Gipfels in den Hamburger Messehallen. Quelle: dpa

Heute beginnt  nach zahlreichen vorbereitenden Begegnungen der G-20-Gipfel. Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt als Gastgeberin die Regierungschefs der mächtigsten Wirtschaftsnationen der Welt um 10 Uhr zu ihrer ersten Sitzung in den Messehallen von Hamburg. Auf der Tagesordnung steht zunächst Terrorismusbekämpfung.

Beim „Arbeitsmittagessen“ ab 13 Uhr wird es um Fragen des Weltwirtschaftswachstums und internationalen Handels gehen. Vor allem das Auftreten des amerikanischen Präsidenten wird angesichts seiner protektionistischen Vorhaben dabei entscheidend sein.

Ab 15:30 Uhr wird „Nachhaltige Entwicklung, Klima und Energie“ das Thema sein. Auch hier könnte Trump für Aufsehen sorgen. Amerikas Präsident hatte beim G7-Gipfel in Sizilien angekündigt, sein Land wolle aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen.

Auf diese Sechs kommt es beim Treffen an
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die dienstälteste Regierungschefin in Europa. Für sie wird der G20-Gipfel ein Treffen mit schwierigen Gesprächspartnern. Quelle: dpa
Donald Trump ist in viel schlechterer Verfassung als sein Land. Er tut sich fünf Monate nach der Amtsübernahme innenpolitisch schwer - G20 wird für ihn ebenfalls ein schwieriges Parkett. Quelle: AP
Donald Trump wird beim Gipfel versuchen, „Make-America-Great“-Themen zu spielen. Quelle: dpa
Der russische Präsident Wladimir Putin reist vor allem nach Hamburg, um erstmals Donald Trump zu treffen. Quelle: dpa
Russlands starke Stellung im Syrien-Konflikt ist trotzdem ein Pfund, mit dem Wladimir Putin bei der G20 wuchern kann. Quelle: dpa
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat mehr Macht an sich gerissen als seine Vorgänger und damit auch eine stärkere Position bei den G20. Quelle: REUTERS
Chinas Staatschef Xi Jinping ist ein Vorkämpfer gegen den Protektionismus. Er will eine größere Rolle auf der Weltbühne spielen. Quelle: REUTERS
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan gehört nicht zu den Lieblingsgästen in Deutschland. Bei ihm stellt sich die Frage, ob er überhaupt noch zum Gipfel kommt. Quelle: AP
Auf der außenpolitischen Ebene beschäftigt Recep Tayyip Erdogan vor allem die Krise um das Golf-Emirat Katar, einen engen Verbündeten. Quelle: dpa
Der französische Präsident Emmanuel Macron ist erst seit wenigen Wochen im Amt, mischt aber schon kräftig in der Weltpolitik mit. Quelle: AP
In Europa setzt Emmanuel Macron auf eine enge Partnerschaft mit Deutschland. Quelle: dpa
Der saudi-arabische König Salman sagte seine Teilnahme an dem G20-Gipfel in Hamburg ab und lässt sich von einem Staatsminister vertreten. Quelle: dpa

Trump und sein russischer Amtskollege Wladimir werden möglicherweise der Runde der Regierungschefs zum Thema Klima fernbleiben. Sie haben ihr erstes Aufeinandertreffen genau auf jene Zeit gelegt. Gespannt schaut die Weltöffentlichkeit auf dieses Gespräch: Das Verhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und Russland hat sich nachdem Trump im Wahlkampf „sehr sehr gute Beziehungen“ angekündigt hatte, haben sich diese jüngst zumindest offiziell verschlechtert. Streitthemen gibt es einige, der andauernde Krieg in Syrien und in der Ost-Ukraine sind nur zwei Beispiele.

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