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Gebietsstreitigkeiten Merkel und Macron wollen Einigung auf dem Westbalkan

Merkel und Macron fordern Serbien und Kosovo dazu auf, ihre Streitigkeiten beizulegen. Allerdings sollen den Ländern keine Vorgaben gemacht werden.

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Die Bundeskanzlerin und Frankreichs Präsident nehmen an einem Westbalkan-Gipfel teil. Quelle: dpa

Berlin Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drängen Serbien und Kosovo zur Beilegung ihre Gebietsstreitigkeiten. Fortschritte auf dem Westbalkan seien nur möglich, wenn einzelne Staaten nicht gegeneinander arbeiteten, sagte Merkel am Montag vor einem Westbalkan-Gipfel im Kanzleramt, zu dem sie zusammen mit Macron geladen hatte.

Macron betonte, dass Serbien und Kosovo keine Vorgaben gemacht werden sollten, wie sie ihren Streit beilegen. Merkel bezeichnete es als falsch, dass Kosovo Zusatzzölle gegen die Einfuhr serbischer Waren verhängt hat. Serbien wiederum will die Unabhängigkeit der ehemaligen serbischen Provinz nicht anerkennen.

Macron kündigte ein verstärktes französisches Engagement in der Region mit seinen rund 18 Millionen Einwohner „an der Seite Deutschlands“ an. An dem Gipfel im Kanzleramt nehmen die Staats- und Regierungschefs der Staaten Albanien, Nordmazedonien, Montenegro, Serbien, Kosovo, Bosnien-Herzegowina sowie der beiden EU-Staaten Kroatien und Slowenien teil.

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