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Geldpolitik Inflation in Großbritannien steigt auf höchsten Stand seit 2012

Im Vormonat hatte der Anstieg noch 2,0 Prozent betragen. Quelle: Reuters

Die Preise in Großbritannien ziehen im August um 3,2 Prozent an. Eine Ursache ist ein statistischer Basiseffekt. Statistiker sehen einen temporären Anstieg.

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In Großbritannien hat die Inflation im August stark angezogen. Gegenüber dem Vorjahresmonat seien die Verbraucherpreise um 3,2 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Mittwoch mit. Das ist die höchste Rate seit März 2012. Im Vormonat hatte der Anstieg noch 2,0 Prozent betragen.

Der Sprung um 1,2 Punkte sei der größte seit Beginn der Aufzeichnungen 1997 gewesen, erklärten die Statistiker. Allerdings handele es sich dabei wohl nur um einen vorübergehenden Anstieg. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,7 Prozent.

Für den Preisauftrieb sorgte laut ONS zum einen ein statistischer Basiseffekt, der auf geringere Preise in Restaurants und Cafés im Vorjahresmonat zurückgeht. Ursachen sind ein Regierungsprogramm, das die Restaurantpreise subventionierte, und eine geringere Mehrwertsteuer im Vorjahr. Angestiegen seien auch die Preise im Freizeit- und Kulturbereich sowie von Lebensmitteln und Getränken.

Mehr zum Thema: Auch hierzulande fürchten viele Anleger die hohen Inflation und wollen ihr Vermögen vor Wertverlust schützen. Ein Blick in die Depots der Profis zeigt, wie das am besten funktioniert.

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