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Geplanter Anschlag Saudi-Arabien bringt iranischen Mordkomplott vor UN

Zwei Männer mit Verbindungen zum Iran sollen eine Bombenanschlag gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington geplant haben. Nun fordert das Land Gerechtigkeit von den Vereinten Nationen. Der Iran ist empört.

Prinz Turki Al Faisal von Saudi-Arabien bringt das Attentat auf den Botschafter in den USA vor die UN. Quelle: AFP

WashingtonSaudi-Arabien zieht wegen des mutmaßlichen iranischen Komplotts zur Ermordung des saudi-arabischen Botschafters in den USA vor die Vereinten Nationen (UN). In einem Entschließungsentwurf der saudi-arabischen UN-Delegation wird eine Verurteilung des Anschlagsversuchs gefordert. In dem Dokument wird der Iran zwar nicht direkt für das angebliche Komplott verantwortlich gemacht. Er wird darin aber aufgerufen, sich an internationales Recht zu halten und dazu beizutragen, dass die Drahtzieher zur Rechenschaft gezogen werden. Ein Sprecher der saudi-arabischen Delegation sagte, der Entwurf solle der UN-Generalversammlung an diesem Mittwoch vorgelegt werden. Ziel sei eine Abstimmung am Freitag.

Die US-Behörden hatten vergangenen Monat mitgeteilt, zwei Männer mit Verbindungen zu iranischen Sicherheitskräften hätten einen Bombenanschlag gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington geplant. Der Iran hatte die Vorwürfe zurückgewiesen und sich empört darüber gezeigt.

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