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Gespräche über Handelsbeziehung Wirtschaftsminister Altmaier beendet „konstruktive“ Zoll-Gespräche in Washington

In Washington will Peter Altmaier die US-Strafzölle verhindern. Nach einigen Gesprächen gibt sich der Wirtschaftsminister bedingt optimistisch.

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Der Bundeswirtschaftsminister hat mit verschiedenen US-Vertretern über die geplanten US-Zölle gesprochen. Quelle: dpa

Washington Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat am Dienstag seine zweitägigen Gespräche mit US-Vertretern über die Vermeidung von Zöllen auf Stahl und Aluminium aus der EU beendet. Am Dienstag traf sich Altmaier rund eine Stunde lang mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Zuvor war er mit Senator Tim Scott zusammengekommen. Tags zuvor hatte Altmaier unter anderem mit US-Handelsminister Wilbur Ross gesprochen.

Das Gespräch mit Lighthizer sei „konstruktiv“ gewesen, hieß es aus dem Ministerium. Am Dienstag befand sich die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström auf dem Flug nach Washington. Sie wollte noch am Abend ebenfalls mit hochrangigen US-Vertretern zusammenkommen. Malmström hat entsprechend des Lissabon-Vertrages die Verhandlungshoheit beim Thema Zölle für alle EU-Länder. Altmaier und Malmström stünden im Kontakt, sagte der Minister.

Altmaier hatte sich nach dem Gespräch mit Ross zunächst zuversichtlich gezeigt, dass eine Lösung des Zollstreits möglich sei und ein Abgleiten in einen europäisch-amerikanischen Handelskonflikt abgewendet werden könne. Später war er wieder leicht zurückgerudert.

USA-Präsident Donald Trump hatte vor knapp zwei Wochen die Verhängung von Zöllen auf alle Stahlimporte in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminiumimporte von 10 Prozent bekanntgegeben und die Wahrung der nationalen Sicherheit als Begründung geliefert. Ausgenommen werden sollen zunächst nur die Nachbarn Kanada und Mexiko.

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