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Gespräche zwischen Schweden und Nordkorea Wo sich Trump und Kim treffen bleibt weiter unklar

Auch nach verlängerten Gesprächen zwischen Schweden und Nordkorea ist weiter unklar, wo sich Donald Trump und Kim Jong Un treffen könnten.

Nordkoreas Außenminister äußerte sich nicht öffentlich zu den Gesprächen mit seiner schwedischen Amtskollegin Margot Wallström. Quelle: dpa

StockholmSchweden und Nordkorea haben am Samstag dreitägige Beratungen über Sicherheitsfragen beendet. Zur Sprache gekommen seien „Möglichkeiten und Herausforderungen“ für andauernde diplomatische Bemühungen, eine friedliche Lösung der angespannten Sicherheitslage auf der koreanischen Halbinsel zu erreichen, sagte die schwedische Außenministerin Margot Wallström.

Hoffnungen auf eine Entspannung der Situation gab es zuletzt durch mit Ankündigung, dass sich US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu einem Gespräch treffen wollen. Wo dieses stattfinden soll, bleibt jedoch auch nach dem Besuch des nordkoreanischen Außenministers Ri Yong Ho bei seiner schwedischen Amtskollegin offen.

Die Skandinavier hatten sich als Vermittler eines möglichen Gipfeltreffens angeboten, nachdem Kim sich bereit erklärt hatte, mit Trump über das Atomwaffenprogramm seines Landes zu sprechen, und Trump die Einladung angenommen hatte. Als eines von wenigen westlichen Ländern unterhält Schweden seit 1973 diplomatische Beziehungen zu Nordkorea und vertritt dabei auch US-Interessen.

Ursprünglich war das Treffen zwischen Wallström und Ri für Donnerstag und Freitag geplant. Die Verlängerung bis ins Wochenende hinein könne als positives Zeichen gewertet werden, sagte ein Insider, der die Gespräche als konstruktiv bezeichnete.

Wallström teilte am Samstag mit, dass sie mit Ri neben der Sicherheitslage die humanitäre Situation in Nordkorea, Sanktionen, regionale Kooperation sowie Sicherheitsthemen für Länder wie Südkorea, Japan, Russland, China und die USA besprochen hätte. Ri äußerte sich in Schweden nicht öffentlich. Er war am Freitag auch kurz mit Ministerpräsident Stefan Löfven zusammengetroffen.

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