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Gewaltausbrüche Iraner demonstrieren wegen Wasserknappheit

Seit Jahren wird die ölreiche iranische Provinz Chusistan von Dürre geplagt. Die Bürger protestieren und stecken ein Fahrzeug in Brand.

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Nicht nur in der Stadt Abadan, sondern auch im nahegelegenen Chorramschah waren gewalttätige Proteste ausgebrochen. Quelle: AP

Teheran Wasserknappheit im Südwesten des Irans hat zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei geführt. Protestierende hätten in der Stadt Abadan Steine und Abfälle auf Polizisten geworfen und ein Fahrzeug in Brand gesetzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Die Demonstrationen hätten am Sonntagabend begonnen. Die Polizei habe Straßen gesperrt und die Situation unter Kontrolle gebracht.

Ähnliche Proteste hatte es tags zuvor im nahe gelegenen Chorramschahr gegeben. Die Behörden teilten mit, ein Demonstrant und zehn Polizisten seien verletzt worden. Auf im Internet verbreiteten Videos waren Schüsse zu hören.

Die beiden Städte liegen in der ölreichen Provinz Chusistan an der Grenze zum Irak. In Abadan arbeitet Irans größte Ölraffinerie. Die Gegend mit einem großen arabischen Bevölkerungsanteil wird seit Jahren von Dürre geplagt.

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