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Globaler Klimaschutz EU will schnelles Nachfolgeabkommen für Kyoto

Die EU will beim Klimaschutz aufs Tempo drücken und fordert ein globales Abkommen bis 2015. Das Projekt scheint mehr als ambitioniert - denn noch ist nicht klar, welche Staaten sich überhaupt daran beteiligen werden.

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Stadtverkehr in China: Die EU will auf ein neues globales Klimaabkommen drängen. Quelle: dpa

Durban Auf dem UN-Klimagipfel in Durban müssen nach Ansicht der EU die Weichen für ein Kyoto-Folgeabkommen bis 2015 gestellt werden. Die EU werde sich auf der Montag beginnenden Konferenz nachdrücklich dafür einsetzen, dass sich alle großen Industrienationen zumindest auf einen Fahrplan für ein rechtlich international bindendes Abkommen einigen, sagte der polnische EU-Klimaexperte Thomas Chruszczwow.

Die EU sei zwar entschlossen, die klimapolitischen Ziele von Kyoto zu erreichen und fortzuschreiben; allerdings trügen die Europäer nur elf Prozent der von Menschen erzeugten Treibhausgase in der Welt bei. Es sei kaum sinnvoll, das 2012 auslaufende Klimaabkommen von Kyoto ohne die Staaten mit dem höchsten Ausstoß an Treibhausgasen zu verlängern.

Die Klimakonferenz müsse sich auf vielen Gebieten zu beschleunigter Aktion entschließen, sagte Chruszczwow. Alle aktuellen wissenschaftlichen Studien kämen zu dem Ergebnis, dass rasches Handeln erforderlich sei, damit das in Cancun vereinbarte Ziel, die Klimaerwärmung bis 2050 auf zwei Grad zu begrenzen, erreicht werden könne. Die Bemühungen für den Klimaschutz seien auch ein wichtiger ökonomischer Faktor; alternative Energieprojekte ermöglichten überall in der Welt neue Arbeitsplätze.

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