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Grenzstreit Lukaschenko droht EU erneut mit Stopp von Gaslieferungen

Die EU wirft Lukaschenko vor, gezielt illegale Grenzübertritte von Migranten zu organisieren. Nun erneuert der belarussische Präsident seine Drohungen.

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Bereits Mitte November hatte Lukaschenko der EU mit Vergeltung gedroht für den Fall neuer Sanktionen gegen Belarus. Quelle: imago images/SNA

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko hat im Flüchtlingsstreit mit der Europäischen Union (EU) erneut mit dem Stop von Gaslieferungen gedroht. Sollte Polen seine Grenzen zu Belarus schließen, werde sein Land keine Energielieferungen aus Russland mehr durchleiten, sagte Lukaschenko der russischen Nachrichtenagentur RIA zufolge am Mittwoch.

Bereits Mitte November hatte Lukaschenko der EU mit Vergeltung gedroht für den Fall neuer Sanktionen gegen Belarus. Allerdings hatte Russlands Präsident Wladimir Putin seinen Verbündeten vor einem solchen Schritt gewarnt.

Die EU wirft Lukaschenko vor, als Vergeltung für Sanktionen im Zusammenhang mit seiner umstrittenen Wiederwahl und dem harten Vorgehen gegen die Opposition gezielt illegale Grenzübertritte von Migranten zu organisieren. Tausende Flüchtlinge campieren derzeit bei Minusgraden an der Grenze zu Polen. Belarus bestreitet das.

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