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Griechenland Athen erhöht Mindestlohn

Die griechische Regierung möchte ab Februar den Mindestlohn auf 650 Euro anheben. Durch die Finanzkrise hatte dieser zunächst gesenkt werden müssen.

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„Das Vertrauen in die Wirtschaft wächst...Wir können es uns leisten. Wir schulden es denjenigen, die unter der Krise am meisten gelitten haben“, so der griechische Ministerpräsident. Quelle: AP

Gut fünf Monate nach Auslaufen der internationalen Hilfsprogramme für Griechenland hat die Regierung unter Ministerpräsident Alexis Tsipras eine Erhöhung des Mindestlohnes beschlossen. Die Anhebung von 586 auf 650 Euro im Monat soll am 1. Februar in Kraft treten, wie Tsipras am Montag im Staatsfernsehen (ERT) mitteilte.

„Das Vertrauen in die Wirtschaft wächst.... Wir können es uns leisten. Wir schulden es denjenigen, die unter der Krise am meisten gelitten haben“, sagte er. Der Mindestlohn war im Zuge der Finanzkrise von 751 Euro im Jahr 2009 auf 586 Euro im Jahr 2012 gesenkt worden.

Vergangene Woche waren Experten der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB), des Euro-Rettungsfonds ESM und des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu einer erweiterten Kontrolle der Reformen und Sparmaßnahmen in Athen.

Nach acht Jahren unter einem Rettungsschirm hatte Griechenland am 20. August 2018 das dritte Hilfsprogramm der Europäer abgeschlossen.

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