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Großbritanniens Premierminister Boris Johnson hält Handelsdeal mit den USA für kein leichtes Unterfangen

Laut dem britischen Premierminister wird ein Handelsdeal mit den USA nicht „glatt über die Bühne“ gehen können. Grund seien bürokratische Hürden für den Export von Produkten.

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Großbritanniens Premierminister Boris Johnson Quelle: AP

Biarritz Der angestrebte Handelspakt zwischen den USA und Großbritannien ist aus Sicht von Premierminister Boris Johnson kein Selbstläufer. Grund seien etwa bürokratische Hürden für die Ausfuhr von bestimmten Produkten aus dem Vereinigten Königreich in den amerikanischen Markt, räumte Johnson auf dem Weg zum G7-Gipfel im französischen Biarritz vor Reportern ein. Daher würde ein Handelsdeal nicht „glatt über die Bühne“ gehen können.

Es sei nicht nur Rindfleisch oder Lamm, das sein Land aktuell nicht in die USA ausführen könne, sagte Johnson. Dabei hätten die USA im Jahr 2014 zugesagt, ein entsprechendes Verbot zu kippen. „Nicht ein Happen von britischem Rindfleisch ist auf den US-Markt gekommen.“ Auch englische Schweinefleischpasteten würden zwar in Thailand und in Island verkauft, dürften aber derzeit nicht nach Amerika exportiert werden.

Angesichts des erwarteten britischen Austritts aus der EU und deren Binnenmarkts mit 500 Millionen Menschen ist Johnson dringend auf einen Handelspakt mit den USA angewiesen. Europa ist bisher Großbritanniens größter Handelspartner. Auf der Suche nach einer vergleichbaren Alternative im Falle eines harten Brexits richtet London den Blick nach Amerika. Beim Gipfel in Biarritz trifft Johnson zu einem bilateralen Gespräch mit US-Präsident Donald Trump zusammen.

Mehr: Boris Johnson reist zu seinem ersten G7-Gipfel als Premier. Zwischen Trump und den Europäern muss er die richtige Balance finden – ein Vorgeschmack auf das Leben nach dem Brexit.

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