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Gülen-Bewegung Türkische Regierung geht erneut gegen mutmaßliche Gülen-Anhänger vor

Zahlreiche Festgenommene haben für den Staat gearbeitet. Seit dem Putschversuch 2016 wurden zehntausende Menschen wegen mutmaßlicher Verbindungen zum Prediger Gülen verhaftet.

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Mutmaßliche Anhänger des Predigers werden in der Türkei verhaftet. Die türkische Regierung gibt Gülen die Schuld für den Putschversuch 2016. Quelle: dpa

Behörden in der Türkei haben die Festnahme von 143 mutmaßlichen Gülen-Anhängern angeordnet. Die türkische Führung macht den in den USA lebenden islamischen Prediger Fethullah Gülen und seine Anhänger für den Umsturzversuch 2016 verantwortlich.

Geheimdienst und Polizei hätten eine Operation in etlichen Provinzen des Landes begonnen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag. Mindestens 61 der Verdächtigen seien ehemalige Staatsbedienstete, bei der Polizei tätig gewesen oder hätten regen Kontakt zu ranghohen Gülen-Mitgliedern gehabt.

Nach dem Putschversuch wurden Zehntausende Menschen verhaftet. Mehr als 100.000 Staatsbedienstete wurden vom türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan per Dekret entlassen. Allein mehr als 23.000 Mitarbeiter der Streitkräfte wurden nach offiziellen Angaben des Dienstes enthoben.

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