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Handel Keine chinesischen Billigräder – Anti-Dumping-Zölle der EU verlängert

Seit 1993: Die EU verlängert ihre Anti-Dumping-Maßnahmen gegen China. Es sollen keine chinesischen Billigräder zu Dumpingpreisen auf den Markt kommen.

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 EU verlängert ihre Anti-Dumping-Maßnahmen gegen China Quelle: dpa

Chinesische Fahrräder sollen in Europa auch künftig nicht zu Dumpingpreisen auf den Markt kommen. Die EU-Kommission beschloss am Donnerstag, geltende Strafzölle von bis zu 48,5 Prozent um fünf Jahre zu verlängern. Betroffen seien auch chinesische Räder, die über Indonesien, Malaysia, Sri Lanka, Tunesien, Kambodscha, Pakistan oder die Philippinen ihren Weg nach Europa finden.

Die sogenannten Anti-Dumping-Maßnahmen wurden schon 1993 eingeführt und seither mehrmals verlängert. Eine im vorigen Jahr gestartete Untersuchung habe ergeben, dass das Dumping höchstwahrscheinlich anhalte, erklärte die Kommission.

Von Dumping ist die Rede, wenn Ware – oft mit staatlicher Unterstützung – unter den Produktionskosten auf den Markt gebracht wird. Geschützt werden in diesem Fall europäische Firmen, die nach Angaben der Kommission jährlich elf Millionen Räder produzieren. Davon hingen direkt oder indirekt 100.000 Arbeitsplätze ab, hieß es. Für potenzielle Käufer heißt das: Es werden keine chinesischen Räder zu Kampfpreisen im Angebot sein.

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