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Handelsabkommen TTIP Grüne warnen vor „Giftcocktails“ in Drogerien

Derzeit sind in der EU 1300 Substanzen für Kosmetika verboten, in den USA sind es nur elf. Durch das geplante Handelsabkommen TTIP könnte sich das bald ändern. Die Grünen warnen vor schädlichen Kosmetika.

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Während in der EU auch Tierversuche für Kosmetika seit 2009 verboten sind, sind sie in den USA erlaubt. Quelle: dpa

Berlin Lippenstifte mit Blei, Shampoo mit Teer oder Lidschatten mit Quecksilber: Das geplante europäisch-amerikanische Handelsabkommen TTIP gefährdet nach Ansicht der Grünen im Bundestag die Sicherheit von Kosmetika.

Fraktionschef Anton Hofreiter sagte am Freitag in Berlin, mit TTIP drohe das Aus für den bisherigen Verbraucherschutz. „Die EU riskiert mit ihrer fahrlässigen Verhandlungs- und Vertuschungspolitik, dass künftig auch Giftcocktails in den Drogerie-Regalen stehen.“

Derzeit seien in der EU 1300 Substanzen für Kosmetika verboten, in den USA aber nur elf. Während in der EU auch Tierversuche für Kosmetika seit 2009 verboten sind, seien sie in den USA erlaubt und für bestimmte Produkte wie Zahnpasta oder Sonnencreme sogar vorgeschrieben.

Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen, Nicole Maisch, betonte: „Tierschutz und Verbraucherschutz dürfen bei den TTIP-Verhandlungen nicht zugunsten von Industrieinteressen geopfert werden.“

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